Die Klangorte 
der 24 Kommunen

A – Z

Altenberge


Unterirdische 
Eiskelleranlage

Eine akustische Reise
auf den Spuren der Vergangenheit


Die Baiersche Bierbrauerei Gebrüder Beuing in Altenberge, gegründet 1860, war ein Zentrum der Bierproduktion, das sich durch seine innovative Kühltechnik auszeichnete. Der Eiskeller der Brauerei spielte eine entscheidende Rolle bei der Herstellung von hochwertigem Bier. Um die Bierwürze schnell auf die nötige Kellertemperatur zu kühlen, wurde das frisch gebraute Bier in den Eiskeller gebracht, wo das eingelagerte Eis für eine konstante Kühlung sorgte. Diese Kühlung war entscheidend für die Gärung und Reifung des Biers, das so zu einem besonders erfrischenden und geschmackvollen Produkt wurde. Das Bier der Brauerei erlangte hohe Anerkennung. 

Der Eiskeller, der die ideale Temperatur für die Nachgärung und Reifung des Biers sicherte, war ein Meisterwerk der Ingenieurskunst. Auch als moderne Kühltechniken wie Dampfmaschinen und Eismaschinen ab den 1880er Jahren verfügbar wurden, blieb der Eiskeller aufgrund der kostengünstigen Nutzung von Naturkühlung durch nahegelegene Eisteiche eine bevorzugte Methode.

Heute ist der Eiskeller ein geschütztes Baudenkmal, das nicht nur die Geschichte der Bierproduktion widerspiegelt, sondern auch die Bedeutung der Kühlung für die Bierqualität betont. Der Eiskeller, nun ein Rückzugsort für Fledermäuse in den Wintermonaten, verbindet die Geschichte des Brauhandwerks mit dem Naturschutz und bleibt ein einzigartiges Zeugnis der technischen Innovation und der Kunst der Bierherstellung.



EMSDETTEN


Hängebrücke Isendorf
Emsradweg / Emsaue

Eine akustische Reise
entlang der Brücke


Der Emsradweg ist ein überregionaler Radfernweg, der auf rund 375 Kilometern von der Emsquelle in Hövelhof bis zur Mündung bei Emden verläuft. In Emsdetten führt die Strecke durch die Emsaue, ein naturnah gestalteter Abschnitt des Flusslaufs, der im Rahmen von Renaturierungsmaßnahmen entwickelt wurde. Ziel dieser Maßnahmen war die ökologische Aufwertung der Flusslandschaft sowie ein verbesserter Hochwasserschutz.

Ein markanter Punkt entlang des Weges ist die Hängebrücke Isendorf, die seit 2007 Fußgängern und Radfahrenden eine Querung der Ems ermöglicht. Die Brücke ist als filigrane Seiltragkonstruktion ausgeführt und fügt sich harmonisch in die umgebende Landschaft ein.

Die Emsaue bietet Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und ist Teil eines umfassenden ökologischen Gesamtkonzepts. Besucherinnen und Besucher finden hier eine offene Auenlandschaft mit Feuchtbiotopen, Wiesen und Gehölzstrukturen.

GREVEN


Flughafen 
(FMO)

Eine akustische Reise
durch die Luftverwirbelungen


Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) in Greven wurde 1972 eröffnet und entwickelte sich aus einem ehemaligen Segelflugplatz. Die Entstehung wurde maßgeblich durch die Zusammenarbeit regionaler Kommunen und die Unterstützung der britischen Rheinarmee ermöglicht. Heute zählt der FMO zu den bedeutendsten Regionalflughäfen in Nordrhein-Westfalen und dem südwestlichen Niedersachsen.

Mit zwei modernen Terminals bietet der Flughafen Linien- und Charterverbindungen zu nationalen und europäischen Zielen, insbesondere im touristischen Verkehr. Um das Jahr 2000 erreichte der FMO mit rund 1,8 Millionen Passagieren seinen Höchststand; aktuell steigen die Passagierzahlen nach einer rückläufigen Phase wieder an. Pläne zur Verlängerung der Start- und Landebahn wurden aus Umweltschutzgründen nicht weiterverfolgt.

Neben dem Linienverkehr spielt auch der Allgemeine Luftverkehr eine Rolle: Am FMO sind Sport- und Privatflieger aktiv, darunter auch eine Flugschule sowie technische Betriebe für Klein- und Geschäftsflugzeuge. Zudem ist der Intensivtransporthubschrauber „Christoph Westfalen“ des ADAC dauerhaft am Flughafen stationiert – er übernimmt unter anderem Verlegungsflüge für Kliniken in der Region.

Der Flughafen ist auch wirtschaftlich von Bedeutung: Er sichert Arbeitsplätze in der Region und bietet eine wichtige Anbindung für Unternehmen, Behörden und Dienstleister. Im angrenzenden „AirportPark FMO“ haben sich zahlreiche Betriebe angesiedelt, insbesondere aus den Bereichen Logistik, Verwaltung, Industrie und Luftfahrttechnik.

HOPSTEN


Großes
Heiliges Meer

Eine akustische Reise
um das heilige Meer


Das Heilige Meer in Hopsten ist nicht nur ein landschaftliches und naturgeschichtliches Juwel, sondern auch Schauplatz einer geheimnisvollen Sage. Der Legende nach soll an der Stelle des heutigen Sees im Mittelalter ein Kloster gestanden haben, das von den Bewohnern der Region hoch verehrt wurde. Eines Tages jedoch geriet das Kloster in Verruf, und die Mönche wurden von einem schweren Unwetter heimgesucht. In der Erzählung heißt es, dass das Kloster in einem gewaltigen Sturm von den Wellen des Heiligen Meeres verschlungen wurde, sodass nur noch der Klang von Glocken und Gebeten im See widerhallte.

Der See selbst wurde fortan als mystischer Ort betrachtet, an dem das versunkene Kloster gelegentlich wieder auftauchen soll. Besonders in stürmischen Nächten, so erzählt man sich, könne man noch immer die Glocken hören. Diese Sage trägt zur geheimnisvollen Aura des Heiligen Meeres bei und macht es zu einem beliebten Ziel für Geschichtsinteressierte und Mystikliebhaber.

Heute ist das Heilige Meer vor allem ein Naturschutzgebiet und ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber. Der See und die umliegenden Moorflächen bieten Lebensraum für eine Vielzahl seltener Pflanzen- und Tierarten. Zudem ist das Gebiet ein wichtiger Erholungsraum, der durch zahlreiche Wander- und Radwege zugänglich ist. Das Heilige Meer stellt damit eine Verbindung zwischen der historischen Bedeutung und der modernen Nutzung als Natur- und Naherholungsgebiet dar.



HÖRSTEL


Gravenhorster 
Popcorn

Eine akustische Reise 
vom Korn bis zur Zubereitung


Der Hof Beckmann kann auf eine lange Tradition zurückblicken, und so ist auch das Gravenhorster Popcorn in den geheimen Rezepten und handwerklichen Fertigungsmethoden vergangener Zeiten verwurzelt. Ursprünglich in den alten Küchen eines kleinen, aber ehrgeizigen Familienbetriebs kreiert, wurde das Popcorn zunächst als einfacher Snack geschätzt. Doch im Laufe der Jahre verfeinerte sich die Kunstfertigkeit, die Aromen, Texturen und Zubereitung zu perfektionieren. 

Heute vereint das Gravenhorter Popcorn Tradition und Innovation, wobei es die Klassiker des Handwerks bewahrt und gleichzeitig mutige, neue Geschmacksrichtungen entfaltet. Jedes Korn erzählt die Geschichte von Jahrzehnten, in denen die Leidenschaft für Qualität und Handarbeit nie an Bedeutung verloren hat – ein Genuss, der von Generation zu Generation weitergegeben wurde.


HORSTMAR


Schmeddings Mühle 
(Leerbach)

Eine akustische Reise 
von vergangenen Spuren


Die Schmeddings Mühle geht auf eine Wassermühle zurück, die bereits im 17. Jahrhundert am Leerbach betrieben wurde. Später, im Jahr 1848, wurde sie durch eine kombinierte Wind- und Wassermühle mit zwei Mahlgängen sowie einer Ölpresse ersetzt. Mit ihrem achteckigen Grundriss zählt sie zu den wenigen ihrer Art im Münsterland.

Die Mühle ist ein technisches Unikat und lässt sich als Multifunktionsmühle bezeichnen, da sie mehrere Antriebsarten kombiniert: Wasserkraft, Windkraft sowie später Dampf-, Diesel- und Elektromotoren. Zudem vereint sie verschiedene Funktionen wie das Getreidemahlen mit zwei Mahlgängen, die Ölpresse und später eine Hammermühle zur Futtermittelherstellung.

Ursprünglich betrieben durch Wasserkraft und ergänzt durch Wind, verlor die Mühle bereits um 1908 ihre Flügel. In den folgenden Jahren wurde die Windkraft durch eine Dampfmaschine, später durch Diesel- und Elektromotoren ersetzt.

Nach dieser Umstellung wurde der Betrieb mit Wasserantrieb und zusätzlich mit Elektromotor fortgesetzt. In den 1950–60er Jahren kamen Turbine und Hammermühle zum Einsatz, doch in den 1970er Jahren endete der gewerbliche Mahlbetrieb – die Mühle wurde nur noch für die Eigenversorgung genutzt.

1993 übernahm der Förderverein Technischer Denkmäler (heute: Mühlen- und Heimatverein Leer) die Mühle in Erbpacht und begann mit der umfassenden Restaurierung. 1996 wurde ein neues Wasserrad nach historischem Vorbild eingebaut, und bis 2012 erfolgte die vollständige Wiederherstellung der Antriebstechnik – seither ist die Mühle wieder funktionsfähig.

Heute beherbergt die Mühle im Obergeschoss historische landwirtschaftliche Geräte und Ausstattungsstücke aus der Mühlen- und Haushaltstechnik. Die Anlage ist regelmäßig am Deutschen Mühlentag und nach Vereinbarung zugänglich.

IBBENBÜREN


Sprengung
Kohlekraftwerk

Eine akustische Reise 
zum Zerfall einer Landmarke


Das Kraftwerk Ibbenbüren, insbesondere der markante 275 Meter hohe Schornstein, war seit seiner Errichtung 1985 ein prägendes Wahrzeichen der Stadt und des Tecklenburger Landes. Mit seiner imposanten Höhe war der Schornstein ein unübersehbares Symbol für die industrielle Vergangenheit und die Bedeutung der Kohleverstromung in der Region.

Das Kraftwerk wurde 2021 stillgelegt. Der Abriss der Anlage begann am 6. April 2025 mit der Sprengung des Kesselhauses und des Kühlturms. Die Sprengung des Schornsteins ist für den Herbst 2025 geplant.

Mit dem Abriss des Kraftwerks geht eine Ära der Kohleverstromung in Ibbenbüren zu Ende. Das Gelände wird nun für Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien genutzt – ein entscheidender Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Energiezukunft.

LAER


Blasorchester Laer  
e.V.

Eine akustische Reise 
von der Tradition bis zum Experiment


Das Blasorchester Laer e.V. ist ein lebendiger Musikverein aus Laer im Münsterland, der sich durch seine engagierte Nachwuchsarbeit, ein vielfältiges musikalisches Repertoire und eine starke Einbindung in das Gemeindeleben auszeichnet.​

Struktur und musikalisches Profil

Das Hauptorchester besteht aus etwa 45 aktiven Musikerinnen und Musikern, von denen rund drei Viertel unter 35 Jahre alt sind – ein Beleg für die erfolgreiche Nachwuchsarbeit des Vereins. Unter der Leitung von Dirigent Roman Reckling reicht das Repertoire von traditioneller Blas- und Marschmusik bis hin zu modernen Arrangements und Filmmusik. Regelmäßige Proben finden mittwochs von 19:30 bis 21:45 Uhr im Keller der Grundschule Laer statt.​

Zur Förderung junger Talente bietet der Verein eine umfassende musikalische Ausbildung an, die bereits mit Blockflötenkursen beginnt und über das Vor- und Jugendorchester bis zum Hauptorchester führt. Diese Struktur ermöglicht einen kontinuierlichen musikalischen Werdegang innerhalb des Vereins.​

Engagement und Veranstaltungen

Das Blasorchester Laer ist tief in das kulturelle Leben der Gemeinde eingebunden und begleitet zahlreiche Veranstaltungen wie Prozessionen, Schützenfeste und Konzerte. Ein besonderes Highlight war das Open-Air-Konzert „A Celebration of Light“ im Mai 2023, das mit einer aufwendigen Licht- und Lasershow über 1.200 Besucher auf dem Rathausplatz begeisterte.​

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Vereins ist für den 17. Mai 2025 ein „Best-of“-Konzert geplant, bei dem die besten Stücke der vergangenen Jahre präsentiert werden sollen. Ehemalige Mitglieder und neue Interessierte sind herzlich eingeladen, sich dem Orchester anzuschließen und dieses Jubiläum mitzugestalten.

Organisation und Förderung

Zur Unterstützung der Vereinsarbeit wurde am 30. Januar 2025 ein Förderverein gegründet, der zusätzliche finanzielle Mittel für Instrumente, Notenmaterial und organisatorische Belange bereitstellen soll. Der Förderverein wird von Thomas Bettmer als Vorsitzendem geleitet und erhält Unterstützung von Bürgermeister Manfred Kluthe, der als Beisitzer im Vorstand tätig ist.​

Das Blasorchester Laer e.V. steht für musikalische Qualität, Gemeinschaftssinn und eine erfolgreiche Jugendarbeit – ein kulturelles Aushängeschild der Gemeinde Laer.​



Alexandra Oskamp

(Bild: Blasorchester Laer e.V.)



LADBERGEN


Afrouper 
"Abrufer"

Neuigkeiten
im Münsterländer Platt


Die plattdeutsche Bezeichnung „Afrouper“ bedeutet „Abrufer“. Früher war der Afrouper eine wichtige Person in Ladbergen, die auf dem sogenannten Afroupeplatz – heute in der Alten Schulstraße vor der Touristik-Information gelegen – den Bürgern neue Nachrichten übermittelte. Diese Aufgabe lag bis August 1965 in den Händen des Gemeindeboten, der als Afrouper bekannt war. 

Bis zum Ende des Ersten Weltkriegs wurde das Afroupen von den Polizeidienern übernommen. Diese mussten lesen und idealerweise auch schreiben können, da sie offizielle Bekanntmachungen vortrugen. Für die Bürgermeisterei war das Afroupen eine der wichtigsten und einfachsten Methoden, um die Bürger über Amtsangelegenheiten zu informieren. 

Um 1800 gehörten zu den Bekanntmachungen etwa Hinweise auf verbotene Schriften, Termine für den Appell von sogenannten Hollandgängern, Einquartierungen oder Informationen für Auswanderungswillige. Der Afroupeplatz war daher für die Ladberger Bevölkerung ein zentraler Ort der Information und Gemeinschaft. 

Die heute auf dem Platz stehende Afrouper-Statue erinnert an diese Tradition des Zusammenrufens und symbolisiert den Zusammenhalt und die Kommunikation innerhalb der Dorfgemeinschaft. 

LENGERICH


Feldbahnmuseum
Lengerich 

Eine akustische Reise 
entlang der Schienen

 

Eisenbahngeschichte zum Erleben 

Das Westfälische Feldbahnmuseum Lengerich, getragen von den Eisenbahnfreunden Lengerich e. V., ist ein besonderes Ziel für alle, die sich für Technik, Eisenbahnen oder regionale Industriegeschichte begeistern. Inmitten einer historischen Kulisse wird hier anschaulich gezeigt, welche Rolle Feldbahnen einst beim Transport von Materialien wie Kalkstein, Sand, Ton oder Torf spielten. 

 

Auf dem weitläufigen Gelände lassen sich über 50 historische Feldbahnlokomotiven und rund 150 Loren entdecken – viele davon sind noch voll funktionsfähig. Ein echtes Highlight für Besucher ist die Mitfahrt auf der Museumsfeldbahn, die einen authentischen Eindruck vom damaligen Arbeitsalltag vermittelt. 

 

Das Museum setzt bewusst auf Nähe und Interaktivität: Die ausgestellten Fahrzeuge und Maschinen dürfen nicht nur betrachtet, sondern auch hautnah erlebt werden. 

 

Ein weiteres Highlight ist die große digitale H0-Gleichstrom Modellbahnanlage, untergebracht im ehemaligen Stellwerk Lengerich-Nord. Mit rund 450 Metern Gleislänge und detailverliebten Nachbildungen von Bahnhöfen, Industrieanlagen und Steinbrüchen begeistert sie nicht nur eingefleischte Modellbahnfreunde. 

 

Das Museum öffnet seine Tore an jedem zweiten Sonntag im Monat, von Pfingsten bis Oktober, jeweils zwischen 11 und 17 Uhr. Darüber hinaus sind individuelle Gruppenführungen außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich. Diese beinhalten eine fachkundige Einführung sowie eine Fahrt mit der Museumsbahn. 

 

Das Feldbahnmuseum Lengerich verbindet technische Faszination mit Geschichte zum Anfassen – ein lebendiges Stück Industriekultur, das Technikgeschichte erlebbar macht. 



LIENEN


Barfußpark
Lienen
 

Eine akustische Reise 
in kleinen und großen Schritten


Der Barfußpark in Lienen wurde im Jahr 2002 eröffnet und bietet auf einem etwa 2,5 Kilometer langen Rundweg die Möglichkeit, verschiedene natürliche Untergründe barfuß zu erleben. Besucher können dabei Materialien wie Sand, Kies, Holzpflaster, Rinde, Schachfiguren, Steine, Metall, Fliesen, Golfbälle oder Wasser mit den Füßen ertasten und so die Vielfalt der sinnlichen Erfahrung spüren. 

Der Park wurde geschaffen, um das Bewusstsein für die Sinne und den eigenen Körper zu fördern sowie die Verbindung zur Natur zu stärken. Er richtet sich an Menschen jeden Alters und unterstützt spielerisch die Balance, Motorik und das allgemeine Wohlbefinden. 

Die Anlage liegt eingebettet in die ländliche Umgebung des Teutoburger Waldes und ergänzt das touristische Angebot der Region. Der Barfußpark ist täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet und kann kostenfrei genutzt werden. Abschließbare Schränke zur Aufbewahrung von Schuhen stehen gegen eine geringe Gebühr zur Verfügung. Einnahmen aus einer Spendenbox fließen in die Pflege und Weiterentwicklung des Parks. 

Der Barfußpark Lienen ist sowohl für Familien als auch für Einzelbesucher geeignet und wird regelmäßig für Gruppenangebote und Veranstaltungen genutzt. 

LOTTE


Autobahnkreuz 
A1 / A 30

Eine akustische Reise 
zum Straßenrauschen


Das Autobahnkreuz Lotte ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt in Nordrhein-Westfalen, das die Autobahnen A1 (Köln–Bremen) und A30 (Ostwestfalen–Hannover) miteinander verbindet. Es wurde in den 1970er Jahren errichtet und hat sich seitdem zu einem wichtigen Dreh- und Angelpunkt für den Fernverkehr in der Region entwickelt. Besonders die Lage zwischen den Städten Osnabrück und Münster macht das Kreuz zu einer wichtigen Verbindung für den Verkehr zwischen dem Westen und dem Osten Deutschlands.

Mit der Erweiterung und dem Ausbau der Autobahnen in den letzten Jahrzehnten wurde das Kreuz mehrfach modernisiert, um den steigenden Verkehrsaufkommen gerecht zu werden. Heute zählt das Autobahnkreuz Lotte zu den meistbefahrenen Verkehrsknotenpunkten in der Region und spielt eine entscheidende Rolle für die Wirtschaft und Mobilität im westlichen Deutschland.

METELEN


Minigolfanlage 
Metelen

Eine akustische Reise 
im Spiel des Balls


Die Minigolfanlage Metelen wurde in den 1970er Jahren eröffnet und bietet seitdem eine Freizeitmöglichkeit für Besucher aller Altersgruppen. Sie liegt in einer naturnahen Umgebung und verfügt über mehrere gepflegte Spielbahnen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden.

Die Bahnen sind mit verschiedenen Hindernissen ausgestattet, die sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Spieler geeignet sind. Die Anlage dient als Ort für sportliche Betätigung sowie für Freizeit und Erholung im Freien. Damit ist die Minigolfanlage Metelen ein wichtiger Bestandteil des lokalen Freizeitangebots.

METTINGEN


Original Mettinger
Gummistuten

Eine akustische Reise 
vom Teig bis zum fertigem Brot

 

Der Mettinger Gummistuten ist ein traditionelles, süßes Hefebrot aus der Region Mettingen, das besonders durch seine weiche, elastische Konsistenz auffällt. Das Aroma des Gummistutens entsteht durch eine besondere Backtechnik, die ihm seinen einzigartigen Geschmack verleiht. Ursprünglich als Kartoffelbrot bekannt, wurde es zur Zeit der Kartoffelernte von den Mettinger Bauern häufig beim Bäcker gekauft. 

Mit der Einführung des deutschen Lebensmittelrechts in den 1950er Jahren wurde der Name jedoch geändert, da das Brot keine Kartoffeln enthält. So entstand der heutige Name Gummistuten, der sich von der gummiartigen Konsistenz des Teigs ableitet. 

Der Mettinger Gummistuten wird in der Zeit von Mitte Juli bis Mitte Oktober hergestellt und ist besonders schmackhaft, wenn er mit Butter oder Marmelade serviert wird. Er ist nicht nur ein kulinarisches Highlight, sondern auch ein beliebtes Produkt, das die regionale Tradition lebendig hält. 



In Kooperation mit der Backschmiede Kölker
Bäckerei & Kontitorei in Mettingen

NEUENKIRCHEN


Trichtertürme
Offlumer See 

Eine akustische Reise 
in die Trichtertürme

 

Die Trichtertürme am Offlumer See in Neuenkirchen erinnern an die jahrzehntelange Geschichte des Kies- und Sandabbaus in der Region und sind heute Teil eines neu entwickelten Erholungsraums. Als eines der wenigen erhaltenen Zeugnisse der regionalen Industriekultur wurden sie im Rahmen der Gebietsentwicklung architektonisch neu interpretiert.

Die Türme entstanden ursprünglich im Zuge des Kies- und Sandabbaus, der ab 1951 durch die Westfälischen Sand- und Tonwerke, später durch die Euroquarz GmbH, betrieben wurde. Die massiven Trichtersilos dienten als Zwischenlager: Hier wurde das geförderte Material gesammelt und anschließend über Förderbänder weiterverarbeitet.

Im Rahmen der Regionale 2004 wurde das ehemalige Abbaugebiet durch das Projekt „Sprung über die Kiesbank“ umfassend umgestaltet. Die Trichtertürme wurden dabei rund 400 Meter versetzt, zu begehbaren Aussichtsplattformen umgebaut und in das neu geschaffene Naherholungsgebiet integriert.

Heute prägen sie als weithin sichtbares Wahrzeichen die Landschaft rund um den Offlumer See. Von den Plattformen bietet sich ein weiter Panoramablick über den See und die umliegende Natur.

NORDWALDE


Kiepenkerlchor
"Münsterländer Platt"

Eine akustische Reise
in die lokale Sprache


„Leeder un Dönkes up Platt“

Nach dem Motto „Freude haben heißt Freude bringen“ gestaltet der 1984 gegründete Kiepenkerlchor Nordwalde seine Auftritte in westfälischer Mundart, dem „Münsterländer Platt“. Das plattdeutsche Liedgut und die eingestreuten Dönekes haben im gesamten Münsterland und weit darüber hinaus bei unterschiedlichen Anlässen und Konzerten für Frohsinn und Unterhaltung gesorgt. In einem großen Teil der Darbietungen kommt eine tief verwurzelte Heimatverbundenheit zum Ausdruck.

2009 wurde der Chor für seine Verdienste als Botschafter der plattdeutschen Sprache vom Landrat Thomas Kubendorff mit dem Heimat- und Brauchtumspreis ausgezeichnet. Die elf Sänger um ihren musikalischen Leiter Michael Jahn gehören seit einigen Jahren dem Deutschen Sängerbund und dem Heimatverein Nordwalde an.

In der Corona-Krise ist der Kiepenkerlchor mit einigen Gartenkonzerten ehrenamtlich bei verschiedenen Altenheimen aufgetreten. Ein Projekt, das der Kiepenkerlchor seit zwei Jahren verfolgt, zeigt erste Erfolge: Bekannte Lieder wie zum Beispiel „Griechischer Wein“ wurden mit einem eigens geschriebenen plattdeutschen Text versehen. Diese Lieder kommen gerade beim jüngeren Publikum sehr gut an. Leider konnte der Chor dieses Projekt beim diesjährigen, für den 25. April geplanten Konzert nicht präsentieren, da das Konzert wegen der Corona-Krise abgesagt werden musste.

Damit die Qualität unserer Auftritte erhalten bleibt, ist es erforderlich, regelmäßig zu üben.

Alle Interessierten und Neugierigen sind herzlich zu einem Übungsabend eingeladen, um mit uns gemeinsam in unserer Muttersprache, dem Münsterländer Platt, zu plaudern und zu singen.



Reinhold Kortebrock

(Bild: Kiepenkerlchor)



OCHTRUP


Ochtruper
Nachtigall

Eine akustische Reise 
mit und durch die Gefäßflöte


Die Ochtruper Nachtigall ist ein kunstvoll gefertigtes keramisches Musikinstrument aus dem westfälischen Ochtrup, das sich durch seine originelle Form, seine handwerkliche Qualität und seine klanglichen Eigenschaften auszeichnet. Sie ist nicht nur ein Spielzeug oder Musikinstrument, sondern auch ein beliebtes Souvenir und ein bedeutendes Symbol der lokalen Handwerkskunst. Jede Gefäßflöte ist dabei ein Unikat, das liebevoll im Töpfereimuseum Ochtrup hergestellt wird.

Die Ochtruper Nachtigall ist eine sogenannte Wasserflöte. Ohne Wasser ertönt ein heller, pfeifender Klang. Wird sie jedoch mit Wasser gefüllt, erzeugt sie beim Anblasen einen gurgelnden Ton. Die Tonhöhe und Klangfarbe lassen sich durch Blasdruck und Wasserstand beeinflussen – eine einfache, aber wirkungsvolle akustische Technik, die mit Geschick in ihrer Spielweise variiert werden kann und an den Gesang einer Nachtigall erinnert.

Die Ochtruper Nachtigall steht exemplarisch für die blühende Töpfertradition im Münsterland und ist ein Symbol für die Verbindung von Volkskunst, Musik und regionalem Handwerk.

Heute wird sie auch weltweit versendet, und ihr Abbild findet sich im öffentlichen Raum, etwa als Skulptur auf dem Valverde-del-Camino-Platz in Ochtrup – ein stiller Gruß an die einstige Bedeutung der Töpferei für die Stadt.



Im Rahmen des Projekts ist eine eigene Edition der Ochtruper Nachtigall entstanden. Gefäßflöten mit der Gravur „Klangwelt“ können über das Töpfereimuseum bestellt werden.

RECKE


Yachthafen 
Marina-Recke 

Eine akustische Reise 
im Mittellandkanal


Die Marina-Recke liegt an einem Seitenarm des Mittellandkanals nahe der Stadt Recke. Der Yachthafen verfügt über zahlreiche Liegeplätze und richtet sich an Freizeitkapitäne und Wassersportler.

Der Mittellandkanal, gebaut zwischen 1906 und 1938, ist mit etwa 325 Kilometern Deutschlands längster künstlicher Wasserweg. Er verbindet Rhein und Elbe und spielt eine wichtige Rolle im Güterverkehr sowie im Freizeitbereich.

Die Marina bietet neben Liegeplätzen auch Strom- und Wasseranschlüsse, Sanitäranlagen sowie eine Campingmöglichkeit. Ein Café auf dem Gelände ergänzt die Infrastruktur für Besucher:innen.

Am und neben dem Wasser stehen vielfältige Freizeitmöglichkeiten zur Verfügung, darunter Wassersport, Rad- und Wandertouren sowie Erholung in der naturnahen Umgebung. Die Kombination aus historischer Wasserstraße, moderner Hafenanlage und vielseitigem Freizeitangebot macht die Marina-Recke zu einem wichtigen Standort für Wassersport und Erholung in der Region.



RHEINE


Saline 
Gottesgabe

Eine akustische Reise 
von der Natursole bis zur Gaumenschmelze


Das Saline Gottegabe Salz hat eine lange Geschichte, die tief mit der Tradition der Salzgewinnung in Europa verwoben ist. Aus den natürlichen Salzquellen der Region stammend, wurde dieses Salz seit Jahrhunderten mit großer Hingabe und handwerklicher Präzision gewonnen. Der Name „Gottegabe“ weist auf die göttliche Herkunft und den geschätzten Wert dieses seltenen Rohstoffs hin, der einst als kostbares Gut gehandelt wurde.

Die Salinen, in denen das Salz gewonnen wurde, befinden sich an historischen Standorten, wo das Wissen um die Salzgewinnung von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Durch die Kombination traditioneller Methoden mit einem tiefen Respekt vor der Natur entstand das Gottegabe Salz, das für seine reine, unverfälschte Qualität geschätzt wurde. Bis heute wird es aufgrund seiner Reinheit und seines unverwechselbaren Geschmacks in der Feinschmeckerwelt hochgelobt. Es ist ein wahres Erbe der Salzkunst, das in der Region verwurzelt und ein Zeugnis der Handwerkskunst vergangener Zeiten ist.


SAERBECK


Klimakommune
Bioenergiepark 

Eine akustische Reise
zum Energiefluss


Die Bioenergiepark Saerbeck ist ein herausragendes Beispiel für die Nutzung erneuerbarer Energien und eine innovative Vision der nachhaltigen Energieversorgung. Der Bioenergiepark befindet sich im westfälischen Saerbeck und wurde im Jahr 2006 ins Leben gerufen. Die Idee hinter dem Projekt war es, einen Ort zu schaffen, an dem modernste Technologien der erneuerbaren Energiegewinnung kombiniert werden – von Biomasse über Windkraft bis hin zu Solarenergie.

Saerbeck setzte frühzeitig auf eine nachhaltige und zukunftsfähige Energieproduktion, indem es lokal erzeugte Biomasse aus der Landwirtschaft zur Energiegewinnung nutzte. Der Bioenergiepark spielt eine zentrale Rolle in der regionalen Energieversorgung und sorgt dafür, dass die gesamte Gemeinde weitestgehend unabhängig von fossilen Brennstoffen wird. Dabei werden nicht nur erneuerbare Energien erzeugt, sondern auch innovative Verfahren zur CO2-Reduktion und Energieeffizienz umgesetzt.

Die Entwicklung des Parks ist eng mit dem nachhaltigen Konzept der Kommune verknüpft, die sich zum Ziel gesetzt hat, einen vorbildlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Der Bioenergiepark Saerbeck ist heute nicht nur ein technischer Leuchtturm für erneuerbare Energien, sondern auch ein wichtiges Zentrum für Forschung und Wissenstransfer in Sachen nachhaltiger Energieproduktion.


STEINFURT


UKM 
Marienhospital

Eine akustische Reise
in die Medizin


Medizinische Versorgung mit Tradition und Zukunft

Das UKM Marienhospital gewährleistet die wohnortnahe medizinische Grund- und Regelversorgung für Steinfurt sowie die umliegenden Städte und Gemeinden. Als leistungsstarkes Krankenhaus bieten wir ein breites Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten auf modernstem medizinischen Niveau. Innerhalb der Fachkliniken haben sich spezialisierte Schwerpunkte herausgebildet, wobei alle unsere Abteilungen eng und interdisziplinär zusammenarbeiten – für eine bestmögliche Versorgung unserer Patientinnen und Patienten.

Jüngstes Beispiel für die Leistungsfähigkeit des Krankenhauses ist der Einsatz eines Hightech-Operationsroboters in der Kniegelenkschirurgie. Unser zertifiziertes Endoprothetikzentrum nimmt damit eine Vorreiterrolle im Münsterland ein.

Bei aller Professionalität verlieren wir nie den menschlichen Aspekt aus dem Blick: Unsere sozialen Dienste und ergänzenden Angebote tragen dazu bei, den Krankenhausaufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.

Unsere Wurzeln reichen weit zurück: Aus christlicher Nächstenliebe heraus gründete die Kirchengemeinde St. Nikomedes Borghorst im Jahr 1857 eine Krankenanstalt unter der Leitung barmherziger Schwestern. 1863 nahm das damalige Krankenhaus "Maria Trost" mit 20 Betten seinen Betrieb auf, getragen vom Engagement der Mauritzer Franziskanerinnen. Die Fürsorge für Arme und Kranke, wie sie bereits im 15. Jahrhundert durch die Stiftsdamen von Borghorst geleistet wurde, blieb dabei stets ein zentrales Anliegen. Dies zeigt sich auch in der Satzung, die die unentgeltliche Aufnahme armer Kranker festschrieb.

1967 erhielt das Haus den Namen „Marienhospital“. Heute ist das UKM Marienhospital eine Tochtergesellschaft des Universitätsklinikums Münster und fungiert als akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Münster.



Stephan Schonhoven

(Bild: UKM Marienhospital)



TECKLENBURG


Weinberge
Tecklenburg

Eine akustische Reise
durch das Weinlaub


Die Weinberge in Tecklenburg gehören zu den nördlichsten Weinbaugebieten Deutschlands und liegen auf den sonnigen Süd- und Südwesthängen rund um die historische Altstadt. Der Weinbau hat in der Region eine lange Geschichte, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Bereits damals spielten Klöster eine zentrale Rolle bei der Einführung und Förderung des Weinbaus, da Mönche das Wissen um den Anbau und die Verarbeitung von Weintrauben verbreiteten.

Im Mittelalter waren die Weinberge ein wichtiger Bestandteil der regionalen Landwirtschaft und des Lebensmittelspektrums. Über die Jahrhunderte ging der Weinbau in Tecklenburg jedoch zurück, vor allem durch klimatische Veränderungen und wirtschaftliche Umbrüche. In der Neuzeit erlebte der Weinbau eine Wiederbelebung, als sich lokale Winzer und Fördervereine dafür einsetzten, die Tradition aufrechtzuerhalten und moderne Anbaumethoden einzuführen.

Heute werden in Tecklenburg vor allem Weißweinsorten wie Riesling und Müller-Thurgau sowie Burgundersorten wie Weißburgunder und Spätburgunder angebaut. Die Kombination aus kühl-gemäßigtem Klima und geschützten Hanglagen bietet gute Voraussetzungen für diese Rebsorten, deren Weine sich durch eine fruchtige Aromatik und eine ausgeprägte Säure auszeichnen.

Die Weinberge tragen zur Erhaltung der Kulturlandschaft bei und sind ein beliebtes Ziel für Wanderer und Weininteressierte. Sie bieten zudem einen Einblick in die lange Weinbautradition der Region und spiegeln die historische Bedeutung des Weinbaus in Tecklenburg wider.

WESTERKAPPELN


Brunnen mit
Hase und Blume

Eine akustische Reise
in den Brunnen


Mitten im Ortskern von Westerkappeln steht seit 2002 der „Brunnen mit Hase und Blumen“ – ein Kunstwerk, das heute als ebenso charmanter wie umstrittener Blickfang gilt. Die Brunnenanlage selbst besteht aus einer gusseisernen Schale mit einem Durchmesser von 2,40 Metern. In ihrer Mitte erhebt sich ein Natursteinsockel, auf dem eine hydraulisch betriebene Drehscheibe angebracht ist. Darauf thront – scheinbar leichtfüßig – ein blattvergoldeter Hase aus Bronze, umgeben von zarten Aluminiumblumen. Die Drehscheibe bewegt sich nach dem Zufallsprinzip und lässt den Hasen mal hierhin, mal dorthin blicken – als würde er sich immer wieder neu orientieren.

 

In der kühlen Jahreszeit, wenn der Brunnen außer Betrieb ist, bekommt das Kunstwerk einen augenzwinkernden Schutz: Ein blaues Gitter umschließt den Hasen, „damit er nicht weglaufen kann“, wie der Künstler Heinrich Brummack selbst einmal kommentierte. So ist der Brunnen mit Hase heute nicht nur ein künstlerisches Zeichen, sondern auch ein Symbol für die Verbindung von Moderne, Humor und der historischen Entwicklung Westerkappelns – ein stilles, sich drehendes Denkmal im Wandel der Zeit, das zu Diskussionen anregt.

WETTRINGEN


Campingpark
Haddorfer Seen
 

Zur akustischen Lage
im Campingpark


Der Campingpark Haddorfer Seen in Wettringen zählt zu den traditionsreichsten Campingplätzen im Münsterland. Er liegt inmitten einer reizvollen Heidelandschaft, die einst durch den Abbau von Kies und Sand geformt wurde – Spuren einer jahrzehntelangen industriellen Nutzung, die heute als Teil der regionalen Kulturgeschichte bewusst erhalten und weiterentwickelt wird.

Die Haddorfer Seen entstanden ab den 1950er-Jahren durch großflächige Auskiesungen. Im Zuge des wachsenden Freizeit- und Tourismusinteresses wurde auf einem dieser ehemaligen Abbauareale im Mai 1967 der Campingpark eröffnet – ein damals zukunftsweisendes Projekt der Gemeinde Wettringen. Damit gehört der Platz zu den frühesten kommunal initiierten Campinganlagen der Region.

Über die Jahrzehnte hinweg wurde die Anlage kontinuierlich erweitert und modernisiert. Heute präsentiert sich der Campingpark als 4‑Sterne‑Platz mit über 500 Stellplätzen für Touristik- und Dauercamper – großzügig parzelliert, naturnah gelegen und technisch auf aktuellem Stand.

Der Eingangsbereich bietet neben einem Bistro auch einen Kiosk mit kleinen Einkaufsmöglichkeiten. Direkt angrenzend lädt ein gepflegter Naturbadesee mit Strandbereich und Seebar zum Verweilen ein. 

Die Übernachtungsmöglichkeiten sind vielfältig: Neben klassischen Zelt- und Wohnmobilstellplätzen bietet der Platz auch Safarizelte unter Kiefern sowie gemütliche Radlerhütten für Kurzaufenthalte. Die gesamte Anlage ist bewusst familien- und tierfreundlich gestaltet – mit barrierefreien Einrichtungen, kindgerechten Bereichen, WLAN und sogar einer eigenen Hundedusche.